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Neben St. Petersburg bekam auch München den Zuschlag für Spiele der EM 2020

Drei Tage nach St. Petersburgs Ernennung zu einem Spielort der Fußball-EM 2020 werden kritische Stimmen aus der Politik gegen die Entscheidung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für den russischen Kandidaten laut.

"Russland geht aggressiv gegen sein Nachbarland Ukraine vor. Russland verstößt aber auch speziell im Fußball durch die Integration von Krim-Vereinen in seinen nationalen Spielbetrieb gegen die Regeln der internationalen Verbände, und alleine das hätte schon Grund genug sein müssen, keine Spiele der EM 2020 in St. Petersburg stattfinden zu lassen", sagte die Fraktionschefin der Grünen im Europa-Parlament, Rebecca Harms, am Montag.

St. Petersburg war am vergangenen Freitag von der UEFA für die pankontinentale EM-Endrunde 2020 zu einem von 13 Schauplätzen in 13 Ländern gewählt worden.

Kandidaten wie Cardiff oder Stockholm blieben gegen die Geburtsstadt von Russlands Staatspräsident Wladimir Putin auf der Strecke.

"Es geht nur ums Geld: Die Sponsorenverträge mit dem russischen Gaskonzern Gazprom sind von der UEFA höher bewertet worden als die eigenen Regeln", sagte Harms.

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