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Muss wegen des Neymar-Transfers nichts mehr befürchten: Barcelonas Präsident Josep Maria Bartomeu

Die spanische Justiz hat das Verfahren gegen Präsident Josep Maria Bartomeu und Vize Javier Faus vom FC Barcelona aus der Primera Division im Fall Neymar eingestellt.

Ein Richter erklärte, es gebe in ihrem Fall keine "hinreichende Anhaltspunkte für ein mögliches Verbrechen gegen die Staatskasse". Nicht befreit von dem Vorwurf ist der damalige Präsident Sandro Rosell.

Der spanische Topklub hatte zunächst angegeben, Neymar für 57,1 Millionen Euro vom FC Santos verpflichtet zu haben.

Später stellte sich heraus, dass sich die tatsächlichen Kosten für Brasiliens WM-Star auf insgesamt 86,2 Millionen Euro belaufen hatten.

Rosell war im Januar aufgrund der Widersprüchlichkeiten von seinem Posten zurückgetreten.

Bartomeu und der für Finanzen zuständige Vizepräsident Javier Faus, der als rechte Hand Rosells die Verträge unterschrieben hatte, seien nicht zu belangen, sagte nun das Gericht. Der Staatsanwalt erklärte, die Schuld liege beim "Verein als Ganzes und Rosell".

Barca hatte nach dem Amtsantritt Bartomeus bereits vorsorglich eine Steuernachzahlung in Höhe von 13,6 Millionen Euro geleistet.

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