München - Sechs Namen stehen stellvertretend für die vielleicht erfolgreichsten Jahre von Manchester United.

David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Gary Neville, Phil Neville und Paul Scholes haben mit Englands Rekordmeister zwischen 1992 und 1999 zahlreiche Titel gesammelt.

Der Film "The Class of '92" behandelt die Karriere der sechs Fußballer, die gemeinsam den Weg aus der United-Jugend in die Profi-Mannschaft zurücklegten. Er befasst sich mit der Zeit vom FA-Youth-Cup-Sieg im Jahr 1992 bis hin zum Triple-Gewinn sieben Jahre später.

Am Donnerstag ist die DVD auf dem deutschen Markt erschienen. SPORT1 zeigt erste Ausschnitte aus dem britischen Dokumentarfilm.

Im Old Trafford, dem Wohnzimmer des Klubs, erinnern sich Beckham, Scholes und Gary Neville an viele historische Momente. So hat Beckham seinen ersten Treffer 1994 im Trikot der Red Devils gegen Galatasaray noch vor Augen.

Neville gibt unumwunden zu, dass bei ihm die Erinnerungen an "verschuldete Tore" präsenter sind.

Ein ganz besonderer Geniestreich ebnete dem Team von Teammanager Sir Alex Ferguson 1999 den Weg zum Gewinn des FA Cup. Der Waliser Ryan Giggs entschied das Pokal-Halbfinale mit einem unnachahmlichen Solo zugunsten Uniteds.

Seine damaligen Mitspieler berichten von ihren Eindrücken während dieser Einzelleistung gegen den FC Arsenal.

Die Dokumentation beleuchtet auch die dunklen Seiten des Profi-Geschäfts. So wird Beckhams Rote Karte im Achtelfinale der WM 1998 zum Thema.

England schied seinerzeit im Elfmeterschießen aus, der Sündenbock war in Person des Freistoßkünstlers schnell gefunden. Eine ähnliche Situation machte Phil Neville zwei Jahre später durch.

Der Verteidiger verursachte im letzten Gruppenspiel der Europameisterschaft kurz vor Schluss einen Strafstoß und bekam die Schuld am Ausscheiden der Three Lions aufgebürdet.

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