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Lukas Podolski wechselte 2012 vom 1. FC Köln nach London

Dauer-Reservist Lukas Podolski möchte den englischen Pokalsieger FC Arsenal so schnell wie möglich verlassen und strebt einen Wechsel in der Winterpause an.

"Ich bin Vollblutfußballer, Straßenfußballer, und ich liebe den Wettkampf. Wenn ich diesen Wettkampf nicht jedes Wochenende habe, muss eine Veränderung her", sagte der Weltmeister in einem Interview mit "RTL".

Ob es trotz seines bis 2016 laufenden Vertrages bei den Gunners bereits im Winter zu einer Trennung komme, "wird man sehen", fügte Podolski an, "aber man muss sich auf jeden Fall Gedanken machen darüber".

Podolski bestritt nur eines von bislang zwölf Pflichtspielen Arsenals in dieser Saison von Beginn an und über die volle Distanz. Bei vier Einsätzen stand er 128 Minuten auf dem Platz.

Auch beim 4:1 in der Champions League am Mittwoch gegen Galatasaray Istanbul kam er trotz personeller Probleme der Kanoniere nicht zum Einsatz.

Dass ihm sein Reservisten-Dasein auch in der Nationalmannschaft zum Verhängnis werden könnte, glaubt der 29-Jährige nicht.

"Ich bin schon lange dabei und hatte schon Phasen, in denen ich weniger gespielt habe in anderen Vereinen und trotzdem bei der Nationalmannschaft überzeugt habe. Das ist gar kein Problem", sagte er.

Bundestrainer Joachim Löw hatte zuletzt betont, Podolski wisse sich "in den entscheidenden Momenten immer wieder zu steigern". Es gebe deshalb weiterhin "Situationen, in denen Lukas für uns sehr wertvoll ist".

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