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Jerome Champagne kandidiert für das Amt des FIFA-Präsidenten

Herausforderer Jerome Champagne möchte beim Präsidentschafts-Wahlkongress des Weltverbandes FIFA im Mai kommenden Jahres Amtsinhaber Joseph S. Blatter zu einem öffentlichen Rededuell herausfordern.

"Eine Debatte hinter verschlossenen Türen wäre fatal für das Image der FIFA. Wir brauchen Transparenz. Die Argumente müssen in einer öffentlichen Diskussion vor den Vertretern aller Nationalverbände, die uns wählen sollen, ausgetauscht werden", sagte der Franzose zu "faz.net".

Champagne gilt allerdings im Duell gegen den 78-jährigen Schweizer Blatter als krasser Außenseiter. Der Eidgenosse steht vor seiner fünften Amtszeit seit 1998.

Michel Platini, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), hatte kürzlich auf eine Gegenkandidatur verzichtet. Es gilt allerdings als unwahrscheinlich, dass es tatsächlich auf dem FIFA-Kongress zu einem Rededuell zwischen dem FIFA-Boss und seinem Herausforderer kommen wird.

Champagne will die Namen der Verbände, die ihn unterstützen, so spät wie möglich öffentlich machen: "Ich bin nicht naiv. Ich weiß, dass diejenigen, die hinter mir stehen, auch Ärger riskieren. Da wird es sicher Druck geben. Ich möchte hier nicht zu früh eine Angriffsfläche bieten."

Bis zum 29. Januar 2015 müssen die Kandidaten für die Wahl zum FIFA-Präsidenten dem Wahlausschuss fünf Nationalverbände präsentieren, die sie unterstützen.

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