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Auch Meister Emelec, hier mit Oscar Bagui (l.), wurde von der Regierung bestraft

Wegen rückständiger Gehaltszahlungen und nicht angemeldeter Verträge hat Ecuadors Regierung 21 einheimische Fußball-Klubs mit Geldstrafen zwischen 3500 und 5000 Dollar belegt. Das bestätigte ein Sprecher der Regierung.

Minister Carlos Marx Carrasco zog in der seit Monaten schwelenden Krise im Profi-Fußball des südamerikanischen Landes durch die Sanktionen, von denen auch Meister Emelec betroffen ist, die Konsequenzen aus den gescheiterten Lösungsbemühungen des nationalen Fußball-Verbandes und der Klubs.

"Wir haben uns eingeschaltet, weil wir sehr besorgt sind", sagte Carrasco.

Unregelmäßigkeiten bei den Spieler-Gehältern und Verträgen von Vereins-Angestellten sorgen seit längerer Zeit für Unruhe in Ecuadors Fußball. Im Sommer war die Meisterschaft wegen eines Spielerstreiks vorübergehend unterbrochen worden.

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