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Michel Platini ist seit 2007 Präsident der Uefa

Der Druck auf den Fußball-Weltverband FIFA zur Veröffentlichung des Berichtes über die Korruptionsvorwürfe bei der Vergabe der WM-Endrunden 2018 in Russland und 2022 in Katar wird größer.

Als zweiter Präsident eines Kontinentalverbandes hat sich Franzose Michel Platini von der UEFA für eine Offenlegung der Ergebnisse von FIFA-Ermittler Michael J. Garcia ausgesprochen.

"Ich habe kein Problem damit, die Resultate und Empfehlungen des Berichtes der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wenn es nicht gegen den FIFA-Ethikcode verstößt, unterstütze ich die Veröffentlichung des Berichtes", zitierte der US-Nachrichtensender CNN das französische Fußball-Idol.

FIFA-Boss Joseph S. Blatter hatte Ende September ungeachtet des weltweit enormen Interesses nach einer Sitzung des Exekutivkomitees eine Veröffentlichung abgelehnt. Schließlich sei das Ethik-Komitee und nicht das Exko zuständig.

Nach Darstellung des umstrittenen Schweizers soll im Übrigen kein Mitglied der Exekutive, der auch Platini angehört, einen solchen Umgang mit dem 350 Seiten umfassenden Bericht beantragt haben.

Blatters Aussagen sorgten für weit verbreitetes Unverständnis. Vor Platini hatten bereits sein Kollege Jeffrey Webb vom Verband für Nord- und Mittelamerika und die Karibik sowie Garcia selbst, FIFA-Vizepräsident Prinz Ali bin Al-Hussein, der Ethik-Komitee-Spruchkammervorsitzende Hans-Joachim Eckert sowie auch Präsident Wolfgang Niersbach vom Deutschen Fußball-Bund aus Glaubwürdigkeits-Gründen die Veröffentlichung von Garcias Ermittlungsergebnissen gefordert.

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