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Eugenio Figueredo ist seit Sommer Vizepräsident der FIFA

Im Zusammenhang mit Korruptionsuntersuchungen gegen den südamerikanischen Kontinentalverband CONMEBOL ist der neue Weltverbands-Vizepräsident Eugenio Figueredo in seiner uruguayischen Heimat von einem Parlamentsausschuss befragt worden.

Die Abgeordneten prüfen Unregelmäßigkeiten beim CONMEBOL im Umgang mit TV-Rechten und Fernsehgeldern zu Lasten uruguayischer Firmen und Vereine.

Die Anhörung des 82 Jahre alten Ex-CONMEBOL-Chefs Figueredo, der bei der FIFA im Sommer die Nachfolge des verstorbenen Argentiniers Julio Grondona übernommen hatte, fand hinter verschlossenen Türen statt.

Ein Geschäftsmann aus Uruguay beschuldigt den CONMEBOL, bei einer früheren Vergabe von TV-Rechten sein Spitzenangebot aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt und die ausgeschriebenen Lizenzen dem bisherigen Verbandspartner zu einem geringeren Preis überlassen zu haben.

Außerdem werfen mehrere Vereine aus dem Land des zweimaligen Weltmeisters dem Kontinentalverband vor, Anteile für die Klubs aus der Vermarktung südamerikaweiter Pokal-Wettbewerbe widerrechtlich einbehalten zu haben.

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