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Der FC Barcelona und Real Madrid scheffeln durch die TV-Vermarktung Millionen

In Spaniens Fußball steht ab 2016 möglicherweise eine Umverteilung der TV-Millionen bevor.

Die Pläne für die Einführung einer Zentralvermarktung der Fernsehrechte an der Primera Division ab 2016 inklusive einer notwendigen Gesetzesänderung bestätigte Liga-Präsident Javier Tebas auf einem Sport-Kongress in Monaco.

Bislang verkaufen die spanischen Klubs ihre TV-Rechte einzeln.

Durch diese Praxis scheffeln die Liga-Giganten Real Madrid und FC Barcelona seit Jahren hohe Millionenbeträge, während die meisten anderen Klubs deutlich weniger erlösen können und damit von Saison zu Saison zunehmend an Konkurrenzfähigkeit einbüßen.

Der Begriff von den "spanischen Verhältnisse" steht auch für die klaffende Lücke zwischen den beiden Top-Klubs und dem Rest der Liga.

Tebas strebt nach Schaffung der rechtlichen Grundlagen eine Änderung der Verhältnisse an - allerdings nicht zu Lasten von Real und Barca.

"Wir wollen mit Real und Barcelona wachsen, ohne ihnen zu schaden. Durch die Zentralvermarktung können vor allem die anderen Klubs wachsen und damit langfristig auch die Liga", sagte der Liga-Chef.

Details seiner Überlegungen wie einen Verteilungsschlüssel nannte Tebas in Monaco nicht.

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