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Karl-Heinz Rummenigge spielte von 1974 bis 1984 für den FC Bayern

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat nach einem Gipfeltreffen bei der UEFA am Montag in Nyon erneut die Aktivitäten in Bezug auf das Financial Fair Play begrüßt.

"Das finanzielle Fair Play ist positiv für den Klubfußball und trägt zu einer nachhaltigen Entwicklung des Spiels bei", sagte der 59-Jährige in seiner Funktion als Vorsitzender der Europäischen Klub-Vereinigung ECA.

Weiter äußerte Rummenigge: "Die wirtschaftliche Vernunft muss höchste Priorität haben. Die ECA begrüßt das finanzielle Fair Play nachdrücklich und setzt großes Vertrauen in die UEFA und ihren Präsidenten Michel Platini."

An der Sitzung nahmen neben der ECA Vertreter der Deutschen Fußball Liga (DFL), von Bayern München, des englischen Verbandes FA, der Vereinigung der europäischen Berufsfußballligen EPFL, der internationalen Spielergewerkschaft FIFPro sowie des AC Mailand, von Ajax Amsterdam, Zenit St. Petersburg, Juventus Turin, Manchester City, Olympiakos Piräus, Olympique Lyon, Paris St. Germain und Real Madrid teil. Die Leitung der Sitzung hatte UEFA-Chef Platini.

Laut Presseerklärung der UEFA bekräftigten die Teilnehmer ihre Unterstützung für das UEFA-Reglement zur Klublizenzierung und zum finanziellen Fair Play.

Das Treffen sei sehr konstruktiv gewesen, betonte Platini, und habe einmal mehr gezeigt, "dass die wichtigsten Interessenträger Europas gewillt sind, gemeinsam für gesunde Finanzen im Klubfußball zu sorgen", äußerte der UEFA-Chef: "Es ist uns gelungen, die Gesamtverluste der europäischen Vereine zu verringern und die Finanzen im europäischen Fußball zu stabilisieren. Jetzt müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass die Vereine künftig wachsen und florieren können - die heutigen Gespräche waren ein ermutigender Schritt in diese Richtung."

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