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Steht wegen Korruptionsvorwürfen unter Druck: FIFA-Chef Joseph Blatter
Sepp Blatter will 2015 für eine weitere Amtszeit als FIFA-Boss kandidieren

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat seinem Wunsch Nachdruck verliehen, die Weltmeisterschaft 2022 im Wüstenstaat Katar in den gemäßigten Wintermonaten auszutragen.

Eine Austragung im November und Dezember sei "die beste Lösung", sagte der Boss des Weltverbands am Montag dem Radiosender "France Info".

"Dort im Sommer zu spielen, ist unmöglich", fügte der 78-jährige Schweizer angesichts von Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius hinzu.

Die Problematik einer Verschiebung mit Blick auf den internationalen Terminkalender erkenne er an, aber "eine Weltmeisterschaft ist einfach zu wichtig", sagte Blatter.

Im September hatte Blatter angekündigt, eine Entscheidung über die Terminierung des Turniers werde in Abstimmung mit den Verbänden, Vereinen und Spielervertretern "im Laufe des kommenden Jahres" gefällt.

Die WM in Katar ist nicht allein wegen der extremen klimatischen Bedingungen ein ständiger Zankapfel. Seit der Vergabe im Dezember 2010 müssen sich die Organisatoren mit Korruptionsvorwürfen auseinandersetzen.

Auch sorgten die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen für Gastarbeiter aus Nepal und Indien in dem reichen Land immer wieder für Kritik.

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