Der Präsident der Major League Soccer Don Garber ist wieder einen Schritt auf Jürgen Klinsmann zugegangen.

Garber sagte über den Nationaltrainer der USA: "Klinsmann ist ein großer Unterstützer der MLS. Er setzt sich extrem dafür ein, dass der Fußball weiter wächst und er versteht, dass eine erfolgreiche erste Liga notwendig dafür ist, um den Sport dorthin zu führen, wo wir ihns uns in naher Zukunft wünschen. Wir sind Freunde und Partner in diesem Prozess und wir werden auch weiterhin so hart wie wir können mit ihm arbeiten, um diesen Sport gemeinsam aufzubauen."

Noch vor rund einer Woche kritisierte der Präsident den deutschen Ex-Nationalspieler heftig.

Kritische Aussagen von Klinsmann in Richtung MLS seien "unglaublich schädlich für die Liga. Sie sind auch schädlich für den Fußball in den USA. Und sie sind nicht nur schädlich, sie sind auch falsch", sagte Garber in aller Deutlichkeit.

Der ehemalige Bundestrainer Klinsmann hatte die Entscheidung seiner Nationalspieler Michael Bradley, der von Champions-League-Teilnehmer AS Rom nach Toronto gewechselt war, und von Clint Dempsey (von Tottenham Hotspur nach Seattle) als "große Enttäuschung" bezeichnet.

Für beide würde es in der MLS künftig schwer werden, "ihr Niveau zu halten". Dies hatte im US-Fußball für einige Aufregung gesorgt.

Dies mache ihn "sehr wütend", fügte Garber damals bei einer eigens einberufenen Pressekonferenz an.

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