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SPORT1-Redakteur Mathias Frohnapfel (l.) im Gespräch mit Luciano Moggi

Von Mathias Frohnapfel und Christian Ortlepp

Luciano Moggi, Ex-Manager von Juventus Turin, befürchtet, dass die Serie A den Rückstand auf die Bundesliga auch in Zukunft nicht verringern wird.

"Der italienische Fußball ist dem deutschen klar unterlegen und wird die Lücke auch in den nächsten Jahren nicht schließen", sagte Moggi im Gespräch mit SPORT1.

"Im Moment halte ich es nicht für möglich, dass Juve und Roma zu den deutschen Topklubs Bayern und Dortmund aufschließen. In der Serie A sind Juve und Roma stark, doch auf internationalem Niveau lassen die Erfolge weiter auf sich warten."

Der mittlerweile 77-Jährige ist an dieser Entwicklung allerdings nicht schuldlos. Er arbeitete als Manager für Juventus, den AS Rom, Neapel und den FC Turin. Im italienischen Manipulationsskandal 2006 war Moggi die zentrale Figur, 2011 hat der italienische Verband deshalb ein lebenslanges Berufsverbot gegen ihn verhängt.

Den FC Bayern sieht Moggi "in diesem Moment als sportlich und wirtschaftlich stärksten Klub in Europa".

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