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Raymond Domenech mit seinem einstigen Spieler Franck Ribery

Der ehemalige französische Nationaltrainer Raymond Domenech holt in seinem am Mittwoch erscheinenden Buch "Fußball-Leidenschaft: Mein Wörterbuch" zum großen Rundumschlag aus.

Unter anderem giftet der mittlerweile 62-Jährige gegen Bayern-Star Franck Ribery und den portugiesischen Chelsea-Teammanager Jose Mourinho.

Ribery, so Domenech, habe bei der WM 2010 in Südafrika "das Nationalteam mit seinem schlechten Charakter aufgehetzt. Das waren dumme Aktionen". Die Equipe Tricolore hatte damals neben sportlichem Misserfolg vor allem durch mannschaftsinterne Querelen für negative Schlagzeilen gesorgt.

"Und danach stellt sich Ribery in einem guten Licht hin, um bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres zu gewinnen", kritisierte Domenech.

Auch Mourinho bekommt sein Fett weg.

"Das ist das Problem mit Übersetzern, die irgendwann denken, den Text selber schreiben zu können", sagte Domenech über den Portugiesen, der seine Karriere im Weltfußball als Assistenztrainer, vor allem aber als Übersetzer beim FC Barcelona begonnen hatte.

Lobende Worte fand Domenech hingegen für den ehemaligen Nationalstürmer Thierry Henry.

Mit seinem mit der Hand erzielten Treffer in der WM-Qualifikationspartie gegen Irland habe dieser laut Domenech "sein eigenes Ansehen beschmutzt, um dem Nationalteam zu helfen".

Zinedine Zidane hingegen, schreibt Domenech, habe mit seinem legendären Kopfstoß gegen den Italiener Marco Materazzi im WM-Finale 2006 "die Chancen des Teams verringert, indem er seinen eigenen Stolz stärkte".

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