vergrößernverkleinern
Gianluigi Buffon spielt seit 2001 für Juventus Turin

Italiens Torhüter-Ikone Gianluigi Buffon hat nach der Last-Minute-Pleite in seinem Jubiläumsspiel für Juventus Turin beim FC Genua (0:1) doch noch Grund zur Freude gehabt.

"Sein Vertrag wird bald erneuert", kündigte Geschäftsführer Giuseppe Marotta nach der ersten Liga-Niederlage des Rekordmeisters bei Buffons 500. Einsatz für die "alte Dame" an: "Wegen seines Talents und seiner Ernsthaftigkeit genießt Buffon unser volles Vertrauen."

Buffons Vertrag läuft noch bis zum Saisonende. Der 36 Jahre alte Rekordnationalspieler war 2001 für eine Ablöse von rund 50 Millionen Euro vom AC Parma nach Turin gekommen.

Wichtiger als Buffons Zukunft war den italienischen Medien jedoch "Juves" ernüchternde Gegenwart wegen der insgesamt zweiten Saisonpleite nach der Champions-League-Pleite gegen Olympiakos Piräus. "Diese Mannschaft ist noch im Umbruch", schrieb die "Gazzetta dello Sport".

Turins neuem Trainer Massimiliano Allegri als Nachfolger des zurückgetretenen Erfolgscoaches Antonio Conte bescheinigte das Blatt jedoch "einige neue Ideen".

Für Allegri war das in seinem Ärger über den Dämpfer durch Genuas Siegtor in der vierten Minute der Nachspielzeit kein Trost: "Die Meisterschaft dauert aber 38 Spieltage, und man kann nicht immer gewinnen. Aufgrund unserer Leistungen hatten wir das aber nicht verdient. Eine Mannschaft wie unsere darf nicht auf diese Weise verlieren und wichtige Punkte verpassen."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel