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Steht wegen Korruptionsvorwürfen unter Druck: FIFA-Chef Joseph Blatter

Die Politik erhöht wegen der WM-Turniere 2018 in Russland und 2022 in Katar weiter den Druck auf den Fußball-Weltverband FIFA.

Im Europäischen Parlament in Straßburg monierte die stellvertretende Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses Barbara Lochbihler in einem Brief an den umstrittenen FIFA-Boss Joseph S. Blatter nochmals den Umgang mit den fragwürdigen Vergaben der beiden WM-Turniere und noch mehr die gesellschaftlichen und arbeitsrechtlichen Bedingungen in den Gastgeber-Ländern der zwei nächsten Endrunden.

Die Grünen-Politikerin forderte dabei Blatter zur Übernahme und Ausübung von Verantwortung sowie zu Aktionen zur Verbesserung der beklagten Situationen in Russland und Katar auf.

Lochbihler nannte die WM-Zuschläge für Russland und Katar "menschenrechtspolitisch von höchster Brisanz".

Die ehemalige Deutschland-Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation Amnesty International verwies auf zwangsarbeiterähnliche Zustände auf den Olympia-Baustellen für die Winterspiele zu Jahresbeginn im russischen Sotschi und die vielen ausländischen Toten bei WM-Arbeiten in Katar sowie den Druck der russischen Regierung auf Menschenrechts-Aktivisten.

Der SPORT1 Newsflash

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