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Mark Clattenburg pfeift das Spiel Burnley gegen Hull City

Der englische Top-Schiedsrichter Mark Clattenburg darf wieder ein Spiel in der Premier League leiten.

Der Verband setzte ihn als Referee für die Partie zwischen Burnley und Hull City am Samstag an. Dies berichtete der "Guardian".

Zuvor war Clattenburg ein Besuch bei einem Pop-Konzert zum Verhängnis geworden.

Die FA hatte den prominentesten Referee der Insel suspendiert, weil dieser mit dem Besuch der Vorstellung des Singer-Songwriters Ed Sheeran gegen Richtlinien verstoßen hatte.

Konkret wurde ihm vorgeworfen, nach dem Premier-League-Spiel zwischen West Bromwich Albion und Crystal Palace (2:2) alleine zurück nach Newcastle gefahren zu sein, um dort rechtzeitig zu Beginn des Konzerts anzukommen.

Das Protokoll der FA verpflichtet die Unparteiischen jedoch, Reisen gemeinsam mit ihren Assistenten zu unternehmen.

Clattenburg soll überdies auf der Fahrt mit Palace-Teammanager Neil Warnock telefoniert haben - ein weiterer Verstoß gegen die Grundsätze der FA, die Gespräche nur im Beisein aller Mitglieder des Schiedsrichtergespanns erlaubt.

Clattenburg (39) ist nach dem Rücktritt von Howard Webb der prominenteste Referee auf der Insel.

Er leitete unter anderem das Endspiel der Olympischen Spiele 2012 in London zwischen Mexiko und Brasilien (2:1).

Allerdings ist Clattenburg nicht unumstritten.

2008/09 wurde er wegen Unregelmäßigkeiten in privaten Geschäften für acht Monate gesperrt.

Im Oktober 2012 wurde er von Chelsea-Profi John Obi Mikel beschuldigt, ihn rassistisch beleidigt zu haben.

Clattenburg wurde von den Vorwürfen freigesprochen. Am 1. Mai sorgte er für ein Novum, als er den zuvor ausgewechselten Spielern Mirko Vucinic und Lazar Markovic beim Halbfinal-Rückspiel in der Europa League zwischen Juventus Turin und Benfica Lissabon (0:0) die Rote Karte zeigte.

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