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Carlo Tavecchio ist seit dem 11. August Präsident des italienischen Fußballverbandes FIGC

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch die FIFA Sanktionen gegen Italiens umstrittenen Verbandschef Carlo Tavecchio verhängt.

Der 71-Jährige darf nach einer Entscheidung des Weltverbandes rückwirkend vom 7. Oktober für sechs Monate kein Amt als FIFA-Offizieller ausüben. Grund sind rassistische Aussagen des Funktionärs.

Tavecchio hatte im Sommer noch vor seiner Wahl zum Präsidenten des nationalen Verbandes FIGC durch abwertende Kommentare über ausländische Serie-A-Profis für einen Eklat gesorgt.

"England identifiziert die Spieler, wenn sie kommen, damit nur Profis spielen. Bei uns hingegen kann 'Opti Poba', der vorher Bananen gegessen hat, plötzlich Stammspieler bei Lazio werden", so Tavecchio.

Die UEFA hatte ihn daraufhin für ein halbes Jahr gesperrt.

"Die FIFA verurteilt jede Form von Diskriminierung", begründete der Weltverband die Strafe: "Gemäß der Statuten ist jegliche Diskriminierung von Personen aufgrund von Rasse, Hautfarbe, ethnischer, nationaler oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer Anschauung, Vermögen, Geburt oder sexueller Orientierung verboten."

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