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Die WM-Vergabe an Katar 2022 steht in der Kritik

Die CDU/CSU-Fraktion des Sportausschusses im deutschen Bundestag hat den "Freispruch" des Fußball-Weltverbandes FIFA für die WM 2018 in Russland und 2022 in Katar kritisiert.

"Selbst wenn Korruptionsvorwürfe ausgeräumt wurden: Dieser Freispruch ist kein Freispruch von der moralischen und ethischen Verantwortung der FIFA", sagte Frank Steffel, Bundestagsabgeordneter und Fraktions-Obmann.

Der Weltverband sei "in der Pflicht bei der Vergabe Mindeststandards einzufordern. Im Hinblick auf die Einhaltung von Völkerrecht und Menschenrechten ist die Vergabe fragwürdiger denn je."

Die FIFA-Ethikkommission hatte am Donnerstag mit dem vorläufigem Abschluss ihrer Ermittlungen die Gastgeber der kommenden beiden Endrunden von jeglichen Vorwürfen freigesprochen. Vor allem die WM 2022 in Katar steht aber weiterhin massiv in der Kritik, weil am Persischen Golf offenbar teils unmenschliche Arbeitsbedingungen herrschen.

Hier weiterlesen: FIFA-Kommission spricht FIFA frei

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