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Scheich Ahmad Al-Fahad Al-Sabah steht dem asiatischen Olympia-Rat OCA vor

Die Terminproblematik für die Fußball-WM 2022 in Katar hält die Sportführer weltweit in Atem.

Kuwaits einflussreicher Strippenzieher Scheich Ahmad al Fahad Al-Sabah kündigte bei den asiatischen Beach Games im thailändischen Phuket eine Entscheidung für die Austragung des Turniers entweder im Januar/Februar oder Oktober/November binnen zwei Monaten an.

Unterdessen plädierte Richard Scudamore als Präsident der europäischen Profiligen-Vereinigung EPL für einen Zeitraum zwischen Mai und August.

Al-Sabah, als Präsident der Vereinigung der Nationalen Olympischen Komitees (ANOC) und des Olympischen Rates Asiens (OCA) einer der mächtigsten Sportfunktionär auf dem Globus, verbat sich in Phuket nachdrücklich jegliche Einmischung insbesondere aus Europa:

"Asien wird sich keinem Druck von außen beugen, die WM im Sommer stattfinden zu lassen. Die Leute werden uns zu folgen haben und nicht wir den Leuten. Wir sind für Januar/Februar oder Oktober/November, und in zwei Monaten werden alle sehen, dass es so kommen wird. Ende."

Erst zu Monatsbeginn hatte Al-Sabah schon hinsichtlich einer Terminkollision einer Winter-WM mit den Olympischen Winterspielen 2022 kompromisslose Positionen bezogen und vom Fußball-Weltverband FIFA eine Alternative verlangt: "Die WM muss sich Olympia anpassen und nicht umgekehrt."

Nach diese Lesart müsste aus Al-Sabahs Sicht alles auf eine WM im Oktober/November hinauslaufen.

Zuletzt war ein Vorschlag der europäischen Klubvereinigung ECA für eine WM in den Frühjahrsmonaten April und Mai vor dem arabischen Hochsommer in klassischen WM-Monaten Juni/Juli von der FIFA zurückgewiesen worden. Der Zeitraum käme wegen der Nähe zum moslemischen Fastenmonat Ramadan nicht in Betracht, hieß es.

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