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Mal wieder gibt es einen Korruptionsverdacht gegen einen Funktionär der FIFA

Die Bundesanwaltschaft Bern hat den Eingang einer Strafanzeige des Weltverbandes FIFA bestätigt, gibt jedoch keine Auskunft, gegen wen sich diese Anzeige im Speziellen richtet.

Die "umfangreichen Unterlagen" der FIFA würden derzeit auf strafrechtlich relevantes Verhalten überprüft, zu gegebener Zeit werde über weitere Schritte informiert, teilte die Bundesanwaltschaft mit.

"Darauf beschränkt sich unsere Auskunftserteilung zum jetzigen Zeitpunkt", sagte Pressesprecherin Jeannette Balmer.

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hatte die Bundesanwaltschaft in der Schweizer Hauptstadt persönlich eingeschaltet.

Gegenstand der Anzeige bildet laut Weltverband ein mögliches Fehlverhalten von Einzelpersonen im Zusammenhang mit den von Chefermittler Michael Garcia untersuchten Vergaben der Weltmeisterschaften 2018 (an Russland) und 2022 (an Katar) im Dezember 2010.

Nach Analyse des Abschlussberichts der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission scheine insbesondere der Verdacht zu bestehen, dass in einzelnen Fällen internationale Verschiebungen von Vermögenswerten mit Berührungspunkten zur Schweiz stattgefunden hätten, die eine Abklärung durch die Strafverfolgungsbehörden notwendig machten.

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