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DFB-Präsident Wolfgang Niersbach lobte das Miteinander von Profis und Amateuren

Die UEFA will die Wiederwahl des FIFA-Präsidenten Joseph Blatter nicht kampflos hinnehmen.

Wie DFB-Präsident Wolfgang Niersbach der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" bestätigte, erwägen die Mitgliedsländer der UEFA, trotz der Absage ihres Präsidenten Michel Platini einen eigenen Bewerber für die Wahl am 29. Mai aufzustellen.

"Ich schließe nicht aus, dass es bis zum 24. Januar doch noch einen europäischen Kandidaten geben wird", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach dem Blatt: "Diese Option wird gerade innerhalb der UEFA besprochen."

Bis Anfang 2015 müssen sich die möglichen Kandidaten erklären, bislang hat neben dem Schweizer Blatter nur der frühere FIFA-Funktionär Jerome Champagne (Frankreich) seine Absicht zur Kandidatur bekundet.

Platini hatte im Sommer erklärt, nicht gegen Blatter antreten zu wollen.

Der DFB und andere europäische Verbände hatten sich wiederholt gegen Blatters mögliche fünfte Amtszeit ausgesprochen.

"Auch wenn es nicht immer gerecht ist, werden die Probleme der Fifa sehr stark an der Person des Präsidenten festgemacht und stehen damit einem unbelasteten Neuanfang im Wege", sagte Niersbach.

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