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Steht wegen Korruptionsvorwürfen unter Druck: FIFA-Chef Joseph Blatter

Der scharf kritisierte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter bekommt angeblich einen neuen Herausforderer für die Wahl des Fußball-Weltverbandes im kommenden Jahr.

Wie die größte englische Boulevardzeitung Sun am Mittwoch berichtet, werde der jordanische Prinz Ali bin al-Hussein seine Kandidatur für den 29. Mai 2015 in der kommenden Woche offiziell bei der FIFA beantragen.

Der Präsident des jordanischen Fußballverbandes ist Vizepräsident und Mitglied im FIFA-Exekutivkomitee. Er würde gegen Blatter und den Franzosen Jerome Champagne antreten.

Die Süddeutsche Zeitung hatte zuletzt berichtet, dass UEFA-Präsident Michel Platineinen Kandidaten aus Asien unterstützen wolle.

Der Boss der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hatte selbst auf den Wahlkampf gegen Blatter verzichtet.

Der Plan dahinter ist angeblich, dass der asiatische Kandidat - im Gegensatz zu Platini - nicht nur die europäischen Stimmen, sondern auch die der Asiatischen Fußball-Konföderation AFC erhalten würde.

Die Chancen gegen Blatter, der in seine fünfte Amtszeit gewählt werden will, wären somit deutlich größer. Platini hatte vor seinem Verzicht allerdings selbst erklärt, dass eigentlich nur er den Schweizer schlagen könne.

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