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Jibril Al Rajoub (l.) forderte von FIFA-Präsident Sepp Blatter Sanktionen gegen Israel
Jibril Al Rajoub (l.) forderte von FIFA-Präsident Sepp Blatter Sanktionen gegen Israel © getty

Der Präsident des palästinensischen Fußballverbandes (PFA), Jibril Al Rajoub, hat die FIFA aufgefordert, Sanktionen gegen Israel zu verhängen.

Grund dafür sind die Vorfälle vom Montag, an dem israelische Soldaten ins PFA-Büro gestürmt waren. Al Rajoub forderte während einer Preisverleihung des Asiatischen Verbandes (AFC) in Manila am Sonntag die "Rote Karte" für Israel.

"Was vergangene Woche passiert ist, ist ein Präzedenzfall in der Geschichte unseres Sports, auf den die Fußball-Familie entsprechend reagieren muss", sagte Al Rajoub: "Es muss denen die Rote Karte gezeigt werden, die glauben, dass sie mit Aggressionen und rassistischen Taten etwas erreichen können."

Die AFC rügte den Vorfall, den das israelische Militär als Personenkontrolle rechtfertigte, als "inakzeptabel und nicht zu tolerieren".

Die FIFA teilte mit, Präsident Joseph S. Blatter sei "sehr betrübt", der Weltverband wolle weiter an der Entspannung der Beziehungen zwischen dem israelischen und palästinensischen Fußballverband arbeiten.

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