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Bayern-Keeper Manuel Neuer schätzt seine Chancen bei der Wahl zum Weltfußballer als vergleichsweise gering ein.

"Die anderen beiden Spieler sind weltweite Marken, die haben da sicher Vorteile", sagte die deutsche Nummer eins.

Neben Neuer stehen Titelverteidiger Cristiano Ronaldo und der viermalige Gewinner Lionel Messi unter den Top 3. Der Gewinner wird am 12. Januar im Kongresshaus Zürich bekannt gegeben.

Neuer will seine Karriere in der Nationalmannschaft auch im Falle des Titelgewinns bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich fortsetzen.

"Solange ich die Nummer eins bin, werde ich das deutsche Tor hüten", sagte der Schlussmann von Rekordmeister Bayern München im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Ein vorzeitiges Ende seiner DFB-Karriere habe er "überhaupt nicht auf dem Schirm".

Für das kommende Jahr ist der Gewinn der Champions League mit den Bayern Neuers großes Ziel.

"2012 haben wir es verpasst, in der eigenen Stadt den Titel zu gewinnen. Aber jetzt wollen wir den Titel im eigenen Land holen", sagte der Weltmeister mit Blick auf das Finale in Berlin am 6. Juni.

2014 bewertete Neuer als sein "vielleicht bestes Jahr".

Verantwortlich dafür sei vor allem die Spielphilosophie von Bayern-Coach Pep Guardiola.

"Bei meinem riskanten Spiel ist es wichtig, dass ich diesen extremen Rückhalt beim Trainer spüre. Das hilft mir, auf dem Feld die richtigen Entscheidungen zu treffen. Peps Philosophie ist gut für mein Torwartspiel, und mit diesem Selbstvertrauen und dieser Sicherheit gehe ich dann auch immer zur Nationalmannschaft", so Neuer.

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