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Innerhalb der Europäischen Fußball-Union (UEFA) haben die Funktionäre so langsam "die Nase voll" von der tiefen Krise des Weltverbandes FIFA.

"Die ganze Angelegenheit macht uns ein bisschen traurig", sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino am Dienstag in Frankfurt: "Jeden Tag kommt etwas neues raus. Es wäre schön, wenn wir Klarheit hätten."

Am Sonntag waren im Zuge des vermeintlichen Skandals um die WM-Vergaben an Russland 2018 und Katar 2022 vor allem gegen UEFA-Präsident Michel Platini neue Vorwürfe aufgetaucht.

Der Franzose soll angeblich aus Russland vor der Wahl am 2. Dezember 2010 ein dem Maler Pablo Picasso zugeschriebenes Gemälde geschenkt bekommen haben.

"Was natürlich belastend ist, dass solcher Blödsinn publiziert wird", sagte Infantino nach einem turnusmäßigem Treffen von acht nationalen Verbänden, darunter auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB): "Die Zeitung hat selbst geschrieben, dass es nicht den Hauch eines Beweises gibt. Das fällt mir schwer zu akzeptieren, dass man solche Behauptungen in die Welt stellen kann, ohne einen Beweis zu haben. Wir sind alle ziemlich müde von diesen Geschichten."

Platini selbst hatte die Anschuldigungen umgehend zurückgewiesen, er sprach von "lächerlichen Gerüchten" und gab die Angelegenheit in die Hände seiner Anwälte.

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