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Giovanni Trapattoni betreut seit Oktober 2010 die Auswahl des Vatikan
Giovanni Trapattoni betreut seit Oktober 2010 die Auswahl des Vatikan © getty

Giovanni Trapattoni hofft auf die Wahl von Weltmeister Manuel Neuer von Bayern München zum Weltfußballer 2014.

"Er ist ein unbezwingbarer Torhüter, ein bisschen wie Dino Zoff: Ich liebe solche Spieler. Er könnte auch als Stürmer spielen", sagte der ehemalige Trainer von Bayern München und des VfB Stuttgart der Tageszeitung "La Stampa".

"Es wäre mal etwas anderes, wenn ein Torhüter zum Weltfußballer gewählt würde", sagte der 75-Jährige weiter.

Italiens Torhüter-Ikone Gianluigi Buffon ist allerdings skeptisch, ob sich Neuer bei der Bekanntgabe der Wahl am 12. Januar 2015 in Zürich gegen die beiden noch verbliebenen Konkurrenten Lionel Messi und Titelverteidiger Cristiano Ronaldo durchsetzen konnte.

"Heute muss meiner Meinung nach schon etwas ganz Außergewöhnliches geschehen, damit ein Torwart diese Auszeichnung erhält", sagte Buffon auf "fifa.com".

Oftmals werde nämlich nicht der beste Spieler ausgezeichnet, sondern derjenige, "der die meisten Siege errungen hat und bei diesen Siegen die entscheidende Rolle gespielt hat".

So gewinne vielleicht plötzlich ein Torhüter den Goldenen Ball, wenn er Weltmeister wird, dabei viermal im Elfmeterschießen weiterkommt und alle Elfer hält, äußerte der Keeper von Juventus Turin: "Nur dann kommt man nicht darum herum, etwas auszuzeichnen, was man direkt vor Augen hat. Aber dazu muss wirklich etwas Außergewöhnliches passieren."

Der Russe Lew Jaschin wurde als einziger Torhüter 1963 bislang als Europas Fußballer des Jahres gekürt.

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