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Die amerikanische Liga lockt immer mehr Fans an
Die amerikanische Liga lockt immer mehr Fans an © getty

Der Fußball in den USA und Kanada hat in der abgelaufenen Saison Bestmarken verzeichnet.

Die Spiele in der nordamerikanischen Profiliga Major League Soccer (MLS) wurden im Schnitt von 19.174 Zuschauer verfolgt, damit wurde erstmals seit dem Premierenjahr 1996 die Marke von 19.000 übertroffen.

Los Angeles Galaxy, am Sonntag Gastgeber des Endspiels, kam auf 22.152 Zuschauer im Schnitt, Finalgegner New England Revolution mit dem früheren Schalker Jermaine Jones auf 14.844.

Schlusslicht mit 9040 Besuchern pro Partie war Columbus Crew, den besten Zuspruch verzeichnete Halbfinalist Seattle Sounders (38.912).

Trotz teilweise extrem großer Zuwachsraten bleiben die Quoten für MLS-Spiele im Fernsehen miserabel.

Der Sender NBCSN erreichte bei seinen drei Playoff-Begegnungen ein Plus von immerhin 56 Prozent im Vergleich zu 2013 - aber im Schnitt insgesamt nur 286..000 Zuschauer.

Der Schnitt in der regulären Saison lag bei 240.000 ("ESPN2").

Die TV-Rekordmarke für ein Fußballspiel in den USA war im Juni beim WM-Auftaktspiel der US-Nationalmannschaft gegen Ghana (2:1) erzielt worden. 18,22 Millionen Zuschauer sahen das Spiel bei ESPN, 6,5 Millionen bei Univision (gesamt 24,7 Millionen).

Hinzu kamen insgesamt knapp 2,3 Millionen Livestream-Nutzer im Internet.

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