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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Michael Garcia ist Chefermittler der FIFA © getty

Die atmosphärischen Störungen innerhalb der FIFA nehmen offenbar weiter zu.

Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, wird die hochbrisante Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees in Marokko (18. und 19. Dezember) ohne Chefermittler Michael Garcia stattfinden.

Der frühere US-Anwalt, hauptverantwortlich für die Korruptionsuntersuchung zu den WM-Vergaben 2018 an Russland und Katar 2022, habe keine Einladung erhalten.

An sich ist das zwar nicht ungewöhnlich - Garcia sitzt nicht in der "Regierung des Weltfußballs" - im Zuge der tiefen Krise rund um die Ermittlungen der Ethikkommission wäre aber das Vorsprechen des Vorsitzenden der Untersuchungskammer zumindest vertretbar gewesen.

Garcia hatte den vermeintlichen Abschlussbericht des deutschen Richters Hans-Joachim Eckert zu seinen Ermittlungen öffentlich angezweifelt und Einspruch eingelegt.

Momentan wird der komplette Untersuchungsbericht durch den Vorsitzenden der Audit- und Compliance-Kommission der FIFA, Domenico Scala, erneut ausgewertet.

Ob in Marrakesch bereits Ergebnisse vorliegen, ist fraglich.

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