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Salman bin Ebrahim Al Khalifa
Salman bin Ebrahim Al Khalifa ist Präsident des asiatischen Kontinentalverbandes AFC © Getty Images

Im Ringen um einen Termin für die WM 2022 in Katar verdichten sich die Anzeichen für eine Austragung in den beiden letzten Monaten des Jahres.

"Weil das Turnier auf jeden Fall im Winter gespielt werden muss, ist der Zeitraum im November und Dezember der Beste", sagte Präsident Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa (Bahrain) vom asiatischen Kontinentalverband AFC als Chef der Terminfindungskommission beim Asien-Cup in Melbourne und fügte hinzu: "Mit der Lösung ist die Angelegenheit erledigt."

Aufgrund der großen Hitze im Wüsten-Emirat Katar zur traditionellen WM-Zeit in den Sommermonaten Juni und Juli sucht der Weltverband FIFA seit Monaten vergeblich nach einem neuen und konsensfähigen Termin.

In Europa favorisieren insbesondere die Vereine mit Blick auf ihre Spielpläne eine Vorverlegung lediglich um einige Wochen ins Frühjahr, während der Kontinentalverband UEFA zum Schutz seiner Champions League für eine Verschiebung in den Herbst 2022 oder Januar 2023 eintritt.

Grundsätzlich soll außerdem keine Kollision mit den Olympischen Winterspielen ab Anfang Februar 2022 stattfinden.

Khalifa begründete in Melbourne seine Haltung denn auch hauptsächlich mit der Lösung der WM-Olympia-Problematik.

Inwieweit seine Kommission schon endgültig für die November/Dezember-Variante gestimmt ließ Khalifa ebenso offen wie die Gründe gegen die Vorschläge aus Europa.

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