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Dieudonne Mbokani erzielte einen Doppelpack
Dieudonne Mbokani erzielte einen Doppelpack © Getty Images

Der Bremer Bundesliga-Profi Cedrick Makiadi hat mit der Demokratischen Republik Kongo dank großer Moral im Bruderduell das Halbfinale des Afrika-Cups erreicht, auch der Traum von Gastgeber Äquatorialguinea vom ersten Kontinentaltitel lebt weiter.

Gegen den kleinen Nachbarn Kongo gewann das Team des einst bei Tennis Borussia Berlin spielenden Trainers Jean-Florent Ibenge nach einem 0:2-Rückstand noch mit 4:2 (0:0) und steht damit vor dem größten Erfolg der Verbandsgeschichte.

Gastgeber siegt umstritten

Äquatorialguinea drehte gegen den früheren Titelträger Tunesien einen Rückstand und gewann 2:1 nach Verlängerung (1:1, 0:0). Allerdings war der Elfmeterpfiff vor dem Ausgleich in der Nachspielzeit höchst umstritten.

Zudem wurde Tunesiens Torhüter Aymen Mathlouthi vor der Ausführung mit Laserpointern geblendet. Auch pfiff der Schiedsrichter die Begegnung vor Ablauf der angezeigten Nachspielzeit ab.

DR Kongo erwartet schweren Gegner

Im Halbfinale wartet auf Makiadi und sein Team am Donnerstag in dem Sieger des Spiels zwischen der Elfenbeinküste und Deutschlands WM-Achtelfinalgegner Algerien allerdings ein schwerer Gegner. Als Zaire nahm die DR Kongo 1974 an der WM in Deutschland teil, wo sie allerdings ohne Punkt ausschied.

Größter Erfolg beim Afrika-Cup ist bisher der dritte Platz 1998.

Turbulente zweite Halbzeit

Nach einer torlosen ersten Halbzeit wurde es turbulent. Zunächst schien Kongo nach Toren von Ferebory Dore (CFR Cluj/Rumänien/55.) und Thievy Bifouma (UD Almeria/Spanien/62.) auf der Siegerstraße. Der frühere Wolfsburger Dieumerci Mbokani, heute in Diensten von Dynamo Kiew, leitete die Wende ein (65.), Jeremy Bokila (Terek Grosny/Russland/75.), Joel Kimuaki (TP Mazembe/DR Kongo/81.) und erneut Mkokani (90.) schossen die weiteren Tore zum Sieg.

Äquatorialguinea feiert Balboa

Doppeltorschütze Javier Balboa (90.+3/Foulelfmeter, 102.) war der gefeierte Mann aufseiten Äquatorialguineas, das sportlich nicht für den Afrika-Cup qualifiziert war und nur wegen der kurzfristigen Verlegung des Turniers von Marokko in das westafrikanische Land am Start ist. Ahmed Akaichi (70.) hatte den Sieger von 2004 in Führung gebracht.

Äquatorialguinea trifft in der Vorschlussrunde am Donnerstag auf den Sieger des Viertelfinals zwischen Ghana mit dem Augsburger Abdul Rahman Baba und Guinea (mit dem Mönchengladbacher Ibrahima Traore), das am Sonntag (17.30 Uhr) stattfindet.

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