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Amtsinhaber Joseph S. Blatter hat im Präsidentschafts-Wahlkampf des Fußball-Weltverbandes FIFA Europas Dachverband UEFA ins Visier genommen.

"Sie wollen mich loswerden. Die gesamte Opposition kommt, das muss man leider so sagen, aus Nyon von der UEFA. Sie haben nicht den Mut, selbst einzusteigen", sagte der 78-Jährige im Interview mit "CNN" und betonte, dass er sich nicht kampflos geschlagen geben werde.

"Ich muss sagen, dass ich meine Mission noch nicht erfüllt habe. Wir haben 2011 den Reformprozess begonnen, er ist noch nicht vorbei. Ich möchte weitere vier Jahre haben, um ihn zu beenden und zu beweisen, dass Fußball mehr als ein Spiel ist", sagte der Schweizer.

Die Kandidatenliste für das höchste FIFA-Amt solle am 7. oder 8. Februar veröffentlicht werden, so Blatter.

Auf "CNN"-Anfrage wollte ein UEFA-Sprecher die Äußerungen Blatters zunächst nicht kommentieren.

Präsident Michel Platini werde sich aber nach dem Treffen des Exekutivkomitees am Montag zur UEFA-Position hinsichtlich der FIFA-Wahl äußern.

Neben Blatter haben der jordanische FIFA-Vizepräsident und Nationalverbands-Chef Prinz Ali Bin Al Hussein, der frühere FIFA-Funktionär Jerome Champagne (Frankreich), der französische Ex-Nationalspieler David Ginola, der niederländische Spielerberater Mino Raiola und der Niederländer Michael van Praag Interesse an einer Kandidatur für die Wahl am 29. Mai in Zürich angemeldet.

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