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Steht wegen Korruptionsvorwürfen unter Druck: FIFA-Chef Joseph Blatter
Joseph S. Blatter ist seit 1998 seit 1998 Präsident des Weltfußballverbandes © getty

Im Machtkampf beim krisengebeutelten Weltverband setzt das Lager von FIFA-Boss Joseph S. Blatter auf Einschüchterung des jordanischen Präsidentschaftskandidaten Prinz Ali bin Al Hussein.

Auf dem außerordentlichen Kongress des asiatischen Kontinentalverbandes AFC in Melbourne versprach Präsident Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa Blatter ohne Beschluss die geschlossene Unterstützung aller 46 Mitgliedsverbände gegen ihren eigenen Vizepräsidenten.

Kuwaits berüchtigter Strippenzieher und Verbandschef Scheich Ahmad Al Fahd Al Sabah riet Ali sogar zum baldigen Rückzug.

Gleichzeitig jedoch stellte Japan zumindest für den ostasiatischen Regionalverband klar, dass noch keine Festlegung auf einen Kandidaten erfolgt sei.

Prinz Ali hatte am vergangenen Dienstag seine Kandidatur für das höchste Amt in der FIFA angekündigt.

Der 39-Jährige gilt als Vertrauter von Europas Verbandschef Michel Platini und will Transparenz zu seinem Wahlkampf-Thema machen.

Der doppelt so alte Blatter steht nach fast vier Amtszeiten seit 1998 als Symbolfigur für die zwielichtigen Machenschaften in der FIFA-Spitze und bewirbt sich bei der Wahl am 29. Mai entgegen eigener Versprechen zum fünften Mal für die FIFA-Präsidentschaft.

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