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Ottmar Hitzfeld bei der FIFA Weltfußballerwahl 2014 in Zürich
Ottmar Hitzfeld übergibt bei der FIFA Weltfußballerwahl 2014 die Preise an die beiden Trainer © Getty Images

Zürich - Der ehemalige Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld hofft, dass Weltmeister Manuel Neuer eine weitere Chance auf den Titel des Weltfußballers bekommt.

Ottmar Hitzfeld glaubt in der Zukunft an einen Weltfußballer Manuel Neuer.

"Er hat jetzt den ersten Angriff gestartet und ich bin überzeugt, wenn er weiter solche Topleistungen bringt, wird er nächstes Jahr wieder dabei sein und irgendwann dann auch gewählt werden", sagte der ehemalige Meistercoach des FC Bayern und von Borussia Dortmund im Gespräch mit SPORT1 nach der World Football Gala in Zürich.

Dort hatte Neuer trotz des WM-Titels bei der Vergabe des Ballon d'Or nur den dritten Platz hinter Cristiano Ronaldo und Lionel Messi belegt.

"Man muss das Ergebnis bei einer Wahl von 209 Ländern in der gesamten Welt respektieren. Manuel Neuer muss man ein Riesenkompliment machen, weil er Weltmeister geworden und der beste Torhüter der Welt ist", erklärte Hitzfeld dazu.

"Aber ein Feldspieler, der viele Tore macht, ist halt doch immer noch ein bisschen spektakulärer. Wenn man Tore macht bleibt das in der ganzen Welt in Erinnerung. Wenn ein Torhüter gut abwehrt, wird das registriert, aber nicht in den Mittelpunkt gestellt."

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Der gebürtige Lörracher lobte zudem die Arbeit von Bundestrainer Joachim Löw, den er bei der Gala als weltbesten Trainer 2014 geehrt hatte. "Jogi Löw ist der Architekt des deutschen Erfolges und hat einen fantastischen Fußball spielen lassen. Er hat den größten Anteil am deutschen WM-Triumph."

Insgesamt bewertete Hitzfeld, der seine Karriere nach der WM als Schweizer Nationalcoach beendet hatte, die zahlreichen Ehrungen für deutsche Vertreter als positives Signal: "Es war ein toller Abend und die beste Werbung für den deutschen Fußball."

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