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FBL-AFR-2015-MATCH30-GEQ-GHA
Polizisten müssen im Halbfinale zwischen Ghana und dem Gastgeber nach Ausschreitungen einschreiten © Getty Images

Beim Skandal-Halbfinale des Afrika-Cups zwischen Gastgeber Äquatorialguinea und Ghana (0:3) sind 36 Zuschauer verletzt worden. Das gab der afrikanische Fußball-Kontinentalverband CAF am Freitag einen Tag nach den Ausschreitungen in Malabo bekannt.

Weiterhin erklärte der CAF, dass das Spiel um Platz drei zwischen Äquatorialaguinea und der Demokratischen Republik Kongo mit Bundesliga-Profi Cedrick Makiadi (Werder Bremen) am Samstag (17.00 Uhr) in Malabo trotz der Vorkommnisse vor Publikum stattfinden wird. Allerdings wurde der Gastgeber mit einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Dollar belegt und steht fortan unter verschärfter Beobachtung: Bei weiteren Zwischenfällen wird Äquatorialaguinea automatisch mit einem Spiel vor leeren Rängen belegt.

In der Schlussphase des Spiels am Donnerstag hatten sich ghanaische Fans in den Innenraum geflüchtet, nachdem sie unentwegt von Anhängern der Heimmannschaft mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen worden waren. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein, um die Tribünen zu räumen. Nach einer mehr als 30-minütigen Unterbrechung pfiff der Unparteiische das Spiel vor mittlerweile fast leeren Rängen wieder an, während vor den Toren der Arena der Ausnahmezustand herrschte.

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