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Fabio Capello ist seit 2012 Nationaltrainer Russlands © Getty Images

Der Rubel rollt wieder: Der einheimische Milliardär Alisher Usmanow hat die noch offenen Gehaltszahlungen an Russlands Nationaltrainer Fabio Capello in Höhe von 5,1 Millionen Euro beglichen und gleichzeitig den Verband (RFU) kritisiert. "Die Situation war nicht zu akzeptieren. Es ist eine Schande, dass ein Mann, der zum Wohle des Landes arbeitet, nicht bezahlt wird", sagte Usmanow der Nachrichtenagentur R-Sport.

Mit geschätzten sieben Millionen Euro Jahresverdienst zählt Capello bis zur WM 2018 in Russland zu den bestbezahltesten Trainern der Welt. In den vergangenen Monaten aber erhielt der 68-jährige Italiener kein Geld mehr. "Es ist absolut nicht hinnehmbar, wenn der Fall zur Albernheit gerät", klagte Usmanow, Mitglied im Organisationskomitee des WM-Gastgebers 2018: "Das ist doch nur ein Beweis für die Arbeitsunfähigkeit der Verbandsspitze."

Auch UEFA-Präsident Michel Platini hatte die Haltung des Verbandes scharf kritisiert. "Das ist schlechte PR für Russlands Fußball vor der WM 2018. Ich kann nur raten, dieses Problem schnellstens zu lösen", mahnte der Boss der Europäischen Fußball-Union (UEFA). RFU-Präsident Nikolai Tolstisch, der wegen der Versäumnisse bereits zu einer Geldstrafe verdonnert worden war, steht wegen des Skandals vor der Ablösung.

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