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Raymond Whelan hielt bei der WM die Behörden auf Trab
Raymond Whelan hielt bei der WM die Behörden auf Trab © Getty Images

Viel Lärm um nichts: Nachdem Raymond Whelan die Fahnder im WM-Ticket-Skandal während der WM in Brasilien mächtig auf Trab gehalten hatte, wurde der Prozess gegen den Briten, leitender Angestellter beim FIFA-Ticketing-Partner Match Services, in Rio de Janeiro ohne große Begründung eingestellt.

Das Verfahren gegen die übrigen Verdächtigen im wohl seit 1998 begonnenen illegalen Handel mit WM-Eintrittskarten läuft dagegen weiter.

Whelan wurde vorgeworfen, einer Bande um den Franko-Algerier Lamine Fofana Tickets aus VIP- und Hospitality-Paketen zugespielt zu haben.

Nach einer ersten Verhaftung war er umgehend gegen Kaution frei gekommen, einer zweiten Festnahme hatte er sich zunächst durch Flucht entzogen, musste dann aber, nachdem er sich gestellt hatte, vorübergehend in Untersuchungshaft.

Bei der Polizei-Operation "Jules Rimet" waren während der WM insgesamt zwölf Personen festgenommen worden.

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