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FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat beim Treffen des Exekutiv-Komitees in Zürich gereizt auf die Frage eines Journalisten nach seinem Wahlkampf um die kommende Präsidentschaft reagiert.

"Ich bin FIFA-Präsident bis zum 29. Mai 2015. Dann wird der neue Präsident gewählt. Ich bin von sechs kontinentalen Verbänden gebeten worden, wieder zu kandidieren. Ich werden keinen Wahlkampf betreiben", sagte der Schweizer sichtlich genervt, "ich machen meinen Job bis zum letzten Tag meines Mandats".

Er fügte an: "Mein Manifest ist meine Arbeit. Ich bin seit 40 Jahren bei der FIFA, seit 17 Jahren der Präsident."

Auch über die kommenden beiden Weltmeisterschaften äußerte sich Blatter: "Die Weltmeisterschaft 2018 wird definitiv in Russland stattfinden", erklärte er.

"Der Boykott einer WM oder eines anderen Sportereignisses hat noch nie jemanden etwas gebracht", sagte er zu einem möglichen Boykott. Im Wortlaut ähnelt diese Aussage exakt jener, die ein russischer Regierungssprecher kürzlich getätigt hatte.

"Wir können alles machen, also können wir auch sagen, dass die WM im Winter gespielt wird", sagte Präsident Blatter über die WM 2022 in Katar.

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