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Joseph S. Blatter ist seit 1998 Präsident der FIFA
Joseph S. Blatter ist Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA © Getty Images

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter meidet das direkte Duell mit seinen drei Herausforderern am Dienstag in Wien auf eigenen Wunsch. "Herr Blatter ist frei zu entscheiden", kommentierte Gianni Infantino, Generalsekretär der Europäischen Fußball-Union (UEFA), den Wunsch des Schweizers, nur zu Beginn des UEFA-Kongresses zu sprechen, nicht aber am Ende mit Michael van Praag, Prinz Ali bin Al Hussein und Luis Figo.

"Wir haben ihm und den anderen dreien vorgeschlagen, zu unseren Mitgliedern zu sprechen und alles zu sagen, was ihnen auf dem Herzen liegt", sagte Infantino: "Und Herr Blatter hat beschlossen, als FIFA-Präsident zu sprechen, nicht als Kandidat. In seiner Eröffnungsrede kann er aber sagen, was er will."

Ob Blatters Zeitplan (Anreise am Montagabend, Abreise am Dienstag) großen Wahlkampf zulässt, ist zweifelhaft. Den hatte der Schweizer aber ohnehin für sich selbst als unnötig eingestuft. Die UEFA-Verbände sind die größten Kritiker des Amtsinhabers, die Wahl findet am 29. Mai in Zürich statt.

"Wer wem zu wenig Respekt entgegenbringt, darüber kann jeder selbst urteilen", meinte Infantino - auch zu Blatters Absage an das von BBC und Sky vorgeschlagene TV-Duell.

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