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2014 MLS Cup - New England Revolution v Los Angeles Galaxy
Die Los Angeles Galaxy sind der aktuelle Titelträger der MLS © Getty Images

Knapp zwei Tage vor dem Start der neuen Saison einigt sich die MLS mit den Spielern auf einen neuen Tarifvertrag. Die Profis genießen jetzt mehr Freiheit.

Kurz vor dem Start der neuen Saison hat die Major League Soccer einen Streik abgewendet. Liga und Spielergewerkschaft einigten sich am Mittwochabend (Ortszeit) auf einen neuen Vertrag über fünf Jahre, einschließlich der Spielzeit 2019.

Der Deal umfasst unter anderem neue Regeln für Gehaltserhöhungen bei Spielern, deren Verträge auslaufen. Außerdem soll es laut ESPN zum ersten Mal in der Geschichte der MLS ein Free-Agency-Modell geben: Spieler über 28 mit mindestens acht Jahren Erfahrung in der Liga dürfen sich ab sofort nach Vertragsende ihren Verein frei aussuchen.

"Wir sind glücklich, den Rahmen für einen Tarifvertrag mit unseren Spielern ausgearbeitet zu haben", sagte der MLS-Vorsitzende Don Garber.

Bereits am Freitag beginnt die Regular Season mit dem Heimspiel des Titelverteidigers Los Angeles Galaxy gegen Chicago Fire.

Insgesamt haben die Spieler nach monatelangen Verhandlungen jetzt deutlich bessere Verdienstmöglichkeiten. So wurde beispielsweise der Mindestlohn von 36.000 auf 60.000 Dollar pro Jahr angehoben.

Ohne eine Einigung wäre es zum ersten Spielerstreik in der Geschichte der MLS gekommen.

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