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Michael Van Praag will Präsident der FIFA werden, hat aber kein Interesse an einer langen Amtszeit als Chef des Fußball-Weltverbandes.

Der Niederländer will im Fall seiner Wahl am 29. Mai lediglich vier Jahre an der Spitze des krisengeschüttelten Verbandes verbringen und sich danach nicht noch einmal um den Posten bewerben.

Vielmehr wolle der 67-Jährige dann den Weg für einen jüngeren Präsidenten frei machen, der Wahlkampf koste schlicht zu viel Zeit.

"Ich möchte vier Jahre lang Präsident der FIFA sein, damit ich mich wirklich darum kümmern kann, was im Verband alles geändert werden muss", sagte Van Praag.

Der Herausforderer tritt gegen den langjährigen Amtsinhaber Joseph S. Blatter an, der vor allem seit der umstrittenen Vergabe der Weltmeisterschaft 2022 nach Katar stark in der Kritik steht.

Geht es nach Van Praag dürfe Blatter auf keinen Fall wiedergewählt werden. Schließlich könne nur ein "Unvorbelasteter" das allgemeine Vertrauen in die FIFA wieder stärken.

An der Austragung der WM in Katar werde sich aber auch unter seiner Leitung nichts ändern, "denn das war eine demokratische Entscheidung."

Neben Van Praag treten auch der ehemalige Weltfußballer Luis Figo und der Prinz Ali bin Al Hussein gegen Blatter an.

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