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Marokkos Houssine Kharja (l.) darf auf eine Afrika-Teilnahme 2017 hoffen © Getty Images

Marokko darf nach einem Urteil des CAS nun doch an den Afrika-Cups 2017 und 2019 teilnehmen. Damit entschärft der Gerichtshof die Strafe des afrikanischen Verbands erheblich.

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat den Ausschluss der Nationalmannschaft Marokkos von den Afrika-Meisterschaften 2017 und 2019 aufgehoben.

Die Strafe hatte der afrikanische Kontinentalverband CAF verhängt, nachdem die Nordafrikaner wegen der Ebola-Epidemie die Ausrichtung des Afrika-Cups 2015 verweigert hatten.

Der CAS reduzierte auch die Geldstrafe für den marokkanischen Verband FRMF von 880.000 auf 45.000 Dollar. Offen ließen die Richter, ob Marokko die von der CAF geforderte Entschädigung in Höhe von acht Millionen Euro zahlen muss. Darüber könne nur "ein anderes Gericht entscheiden", erklärte der CAS.

Marokko hatte aufgrund der Ebola-Epidemie wiederholt bei der CAF um die Verschiebung des Wettbewerbs um ein Jahr auf 2016 gebeten und dies mit höherer Gewalt begründet. Dies sah die CAF nicht als gegeben an. Mitte November vergangenen Jahres war Marokko schließlich das Turnier entzogen worden. Äquatorialguinea sprang als Ersatzausrichter ein.

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