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Joseph S. Blatter will Präsident der FIFA bleiben
Joseph S. Blatter will Präsident der FIFA bleiben © Getty Images

FIFA-Boss Joseph S. Blatter hat sich erneut für ein härteres Vorgehen gegen Rassismus ausgesprochen.

Weil finanzielle Strafen zunehmend ineffektiv seien, müsse man beteiligte Teams "mit Punktabzug oder sogar Zwangsabstieg" bestrafen, forderte der Schweizer auf dem Kongress der afrikanischen Fußball-Konföderation CAF am Dienstag in Kairo.

Bereits im März hatte Blatter (79) auf dem Treffen des südamerikanischen Kontinentalverbandes CONMEBOL Rassismus und Diskriminierung als derzeit "größte Probleme des Fußballs" bezeichnet und schärfere Sanktionen gefordert.

In seiner Eröffnungsrede in Kairo erinnerte der Präsident des Weltverbandes auch an die finanzielle Unterstützung für den afrikanischen Fußball.

Rund 700 Millionen US-Dollar habe die FIFA in verschiedene Projekte auf dem Kontinent investiert.

"Wir sollten sogar noch mehr ausgeben, um den Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen", sagte Blatter.

CAF-Präsident Issa Hayatou forderte die Mitglieder des afrikanischen Dachverbandes zum wiederholten Male dazu auf, den Amtsinhaber bei seiner erneuten Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten zu unterstützen.

"Er hat sich als treuer Partner erwiesen, und in Afrika honorieren wir unsere Freunde", sagte Hayatou.

Die Herausforderer Blatters bei der Wahl am 29. Mai in Zürich, FIFA-Vize Prinz Ali bin al-Hussein, der frühere Weltfußballer Luis Figo und der niederländische Verbandschef Michael van Praag, waren bei der Veranstaltung ebenfalls anwesend, durften allerdings keine Reden halten.

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