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Gregory Mertens musste noch auf dem Feld reanimiert werden
Gregory Mertens musste noch auf dem Feld reanimiert werden © Getty Images

Gregory Mertens vom SC Lokeren ist im Nachwuchsrundenspiel seines Team mit einem Herzstillstand zusammengebrochen. Der Belgier kämpft um sein Leben.

Der belgische Fußball ist erneut von einem dramatischen Ereignis betroffen.

Der ehemalige Juniorennationalspieler Gregory Mertens vom Erstligisten SC Lokeren ist im Nachwuchsrundenspiel seiner Mannschaft beim KRC Genk mit einem Herzstillstand zusammengebrochen und musste noch auf dem Feld reanimiert werden.

Die Hilfskräfte behandelten den 24 Jahre alten Abwehrspieler, der beim Tabellenachten der Jupiler League zuletzt aufs Abstellgleis geraten war, eine halbe Stunde lang. Erst dann konnte er ins Krankenhaus in Genk gebracht werden. Dort wurde Mertens ins künstliche Koma versetzt.

"Ein Angriff war beendet und der Schiedsrichter ging zu ihm, um zu sehen, was los war", sagte Genks Pressesprecher Davy Vanhaen. "Es sah ernst aus und er winkte in Richtung Bank. Dann wurde ein Defibrillator aus dem Umkleideraum geholt und die Reanimation durch den Vereinsarzt von Genk und den Physiotherapeuten von Lokeren initiiert."

Laut der belgischen Nachrichtenseite "hln.be" schlägt sein Herz nicht mehr selbstständig. Medizinische Tests vor der Saison sollen keine Herzprobleme ans Licht gebracht haben.

"Sporting Lokeren fühlt mit seiner Familie und seinen Freunden und hofft auf einen positiven Ausgang", schrieb der Verein auf seiner Website. Zahlreiche Berufskollegen – unter anderem Wolfsburgs Kevin De Bruyne – richteten via Social Media Genesungswünsche aus.

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