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Bogota - Der frühere Weltstar schießt heftig gegen Manchester Uniteds Trainer Louis van Gaal. Grund ist dessen Umgang mit einem Kolumbianer.

Der frühere Weltklassespieler Diego Maradona hat Manchester Uniteds Trainer Louis van Gaal für dessen Umgang mit Stürmer Radamel Falcao hart kritisiert.

"Van Gaal ist kein netter Kerl, er ist näher am Teufel als sonstirgendwas", sagte der 54 Jahre alte argentinische Weltmeister-Kapitän von 1986 auf einer Pressekonferenz in Bogota/Kolumbien anlässlich eines Benefizspiels.

Nach der Begegnung ließ der Argentinier dann nicht nur Worte sprechen und sorgte für einen Eklat.

Nach dem Abpfiff trat er nach einem Ordner und soll auch einen Journalisten geschlagen haben.

Der ehemalige niederländische Bondscoach van Gaal war einst Erfolgstrainer beim deutschen Rekordmeister Bayern München, aber auch dort umstritten.

Falcao ist beim englischen Rekordmeister nur Ergänzungsspieler und überlegt, den Verein von Old Trafford wieder zu verlassen.

Der Torjäger war von United für eine Saison vom AS Monaco ausgeliehen worden, sollte van Gaal den Angreifer fest verpflichten wollen, ist eine Ablöse von mehr als 50 Millionen Euro fällig.

Danach sieht es aber derzeit nicht aus.

Falcao traf für ManUnited erst viermal, zuletzt saß der Südamerikaner in den letzten fünf Spielen auf der Ersatzbank.

Aufgrund eines Kreuzbandrisses hatte Falcao die WM im vergangenen Jahr in Brasilien verpasst.

Die Folgen der schweren Blessur machten es dem Kolumbianer sehr schwer, bei ManUnited Tritt zu fassen.

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