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Brighton and Hove Albion spielt in der zweiten englischen Liga
Brighton and Hove Albion spielt in der zweiten englischen Liga © Imago

Der englische Zweitligist Brighton and Hove Albion schult seine Spieler: Richtiges Verhalten in sexuell interpretationsfähigen Situationen steht nicht grundlos auf dem Plan.

Als erster Klub im englischen Profi-Fußball schult Zweitligist Brighton and Hove Albion seine Spieler für richtiges Verhalten in sexuell interpretationsfähigen Situationen außerhalb fester Partnerschaften.

Ein ehemaliger Polizeibeamter und eine Psychologin sollen insbesondere die Jungprofis unterstützen, nicht aus Unkenntnis über gesetzliche Bestimmungen in Bezug auf Alter und Selbstbestimmung von Sexualpartnern mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.

Hintergrund der Maßnahme ist die gewachsene Zahl von Ermittlungen englischer Behörden gegen Profis wegen vermeintlicher Sexualdelikte.

Zuletzt hatte die Anzeige gegen den zwölfmaligen Nationalspieler Adam Johnson vom Premier-League-Verein FC Sunderland wegen Geschlechtsverkehrs mit einer 16-Jährigen für Aufsehen gesorgt.

Brighton selbst war vor zwei Jahren wegen sexueller Ausschweifungen von Spielern in die Schlagzeilen geraten: Vier Profis des Klubs hatten nach einer Siegesfeier eine 19-Jährige auf ein Hotelzimmer mitgenommen und Nacktfotos von der Teenagerin gemacht, als die junge Frau betrunken eingeschlafen war.

Zwar wurde das Quartett später vom Vorwurf der sexuellen Nötigung freigesprochen, doch richtete die Affäre vorübergehend einen Imageschaden für den ehemaligen Erstligisten an.

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