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Der Saal im Züricher Hallenstadion musste geräumt werden
Der Saal im Züricher Hallenstadion musste geräumt werden © Getty Images

Eine Bombendrohung gegen den Kongress des Weltverbandes FIFA in Zürich hat am Freitag die Präsidentschaftswahl verzögert.

"Am Vormittag ging bei einer Redaktion in Zürich eine telefonische Bombendrohung ein. Die Stadtpolizei sowie Schutz und Rettung rückten mit diversen Spezialisten nach Oerlikon aus, um die Situation mit den Verantwortlichen der FIFA vor Ort zu beurteilen", teilte die Polizei Zürich mit.

FIFA-Generealsekretär Jerome Valcke erklärte nach einer 90-minütigen Unterbrechung: "Die FIFA und die Behörden haben die Lage sofort geprüft. In Absprache mit der FIFA haben die Behörden vorgeschlagen, die Anlage in der Mittagspause zu durchsuchen. Der Kongress kann weitergehen."

65th FIFA Congress
Experten der Polizei durchsuchten das Gelände nach Sprengstoff © Getty Images

Präsident Joseph S. Blatter fügte nach der Pause an: "Jetzt kann ich wieder lächeln."

Die Polizei teilte mit, der Saal sei "von Spezialisten der Stadtpolizei und vom Wissenschaftlichen Forschungsdienst" abgesucht worden. Unter anderem deshalb sei der Kongressraum im Züricher Hallenstadion geräumt worden, hatte Pressesprecher Rene Ruf zuvor gesagt: "Über alles Weitere werden wir in Kürze informieren. "

Durch die Räumung verzögerte sich die ursprünglich für Freitagmittag geplante Wahl. Nach der Rede des Amtsinhabers Blatter und einigen weiteren Tagesordnungspunkten wurde gegen 12.00 Uhr eine Pause angesagt, alle mussten den Saal verlassen. Um 13.26 Uhr durften die Medien zurück in den Veranstaltungsraum.

Der Schweizer Blatter hat nach dem Rückzug des portugiesischen Idols Luis Figo und des niederländischen Funktionärs Michael van Praag nur noch einen Gegenkandidaten: den jordanischen Prinzen Ali bin al Hussein.

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