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Die Vereinten Nationen verfolgen die Entwicklung im FIFA-Skandal genau
Die Vereinten Nationen verfolgen die Entwicklung im FIFA-Skandal genau © Getty Images

Die Vereinten Nationen und ein weiterer Großsponsor (Hyundai) haben sich angesichts des neuerlichen Skandals innerhalb des Fußball-Weltverbandes FIFA besorgt gezeigt.

"Wir schauen uns die bestehende Partnerschaft genau an und beobachten die weitere Entwicklung der Situation", sagte UN-Sprecher Stephane Dujarric am Donnerstag.

Die UN und die FIFA arbeiten seit 1999 bei Initiativen zur Gesundheitsförderung, Geschlechtergerechtigkeit und zum Schutz von Kindern zusammen.

Die Partnerschaften, die alle auf freiwilliger Basis bestehen, hätten laut Dujarric den Zweck, dass die UN-Botschaft des Friedens bei großen Sportereignissen "gesehen und gehört" werde.

Zugleich wies er darauf hin, dass die Ermittlungen gegen die FIFA noch am Anfang stünden. Für ein grundsätzliches Überdenken der Partnerschaft sei es noch zu früh.

Besorgte Töne gab es auch von FIFA-Sponsor Hyundai-Kia. Das Unternehmen sei "extrem besorgt" und wolle "die Situation weiter genau beobachten", teilte der südkoreanische Autokonzern mit. Ähnlich hatten sich zuvor schon die Sponsoren adidas, Visa, Coca-Cola, Budweiser und McDonald's geäußert.

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