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FIFA-Präsident Sepp Blatter und Generalsekretär Jerome Valcke auf dem 65. FIFA-Kongress
FIFA-Präsident Sepp Blatter (l.) und Generalsekretär Jerome Valcke auf dem 65. FIFA-Kongress © Getty Images

Keine Fragen nach der Wahl: Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Pressekonferenz nach dem 65. Kongress in Zürich auf Samstag verschoben.

Unmittelbar nach der Präsidentschaftswahl, bei der Amtsinhaber Joseph S. Blatter als Favorit gegen Prinz Ali bin Al Hussein antritt, werden die Medienvertreter aus aller Welt keine Antworten zur tiefen FIFA-Krise bekommen.

Die FIFA begründete den Schritt mit der "Länge des Tagesordnung" des Kongresses. Stattdessen stellt sich der neue, vielleicht alte, Präsident erst am Samstag nach der außerordentlichen Sitzung des Exekutivkomitees der Presse.

Im FIFA-Hauptquartier wird dann auch über die Anzahl der WM-Startplätze für die Endrunden 2018 (Russland) und 2022 (Katar) entschieden.

Derweil hat die FIFA den Ablauf der Wahl am Freitag bekannt gegeben.

Der drittletzte Tagesordnungspunkt beinhaltet die Wahl des Präsidenten, der sich bereits vorher mit einer Ansprache an die Mitglieder wenden wird (Punkt 8). Danach wird über finanzielle, strategische und sportpolitische Themen abgestimmt.

In der Folge wird der Antrag des palästinensischen Fußballverbandes geprüft, den Verband Israel auszuschließen, ehe es zur Abstimmung über das neue Oberhaupts der FIFA kommt.

Der Kongress endet mit eine Rede des Präsidenten.

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