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Interpol fahndet nach Freddy Rincon © Interpol

Der frühere Real-Star Freddy Rincon wird von Interpol gesucht.

Dem Kolumbianer werden Geldwäsche und Drogenkriminalität vorgeworfen. Rincon ist auf der Website von Interpol wegen eines Haftbefehls zur Fahndung ausgeschrieben.

Rincon ist einer breiten Masse durch seinen Treffer zum 1:1 in der Nachspielzeit des WM-Spiels gegen Deutschland bei der WM 1990 bekannt. Rincons Tor brachte Kolumbien ins Achtelfinale.

Der 84-malige Nationalspieler weist die Vorwürfe von sich. Er habe keine Verbrechen begangen. "Panama hat keine Beweise gegen mich", sagte Rincon dem Magazin Semana: "Und deswegen hat auch Brasilien seine Ermittlungen gegen mich eingestellt."

Bereits 2007 hatte Rincon nach Ermittlungen in Panama vier Monate in Brasilien in Haft gesessen.

Zuletzt wurde der frühere Mittelfeldspieler von lokalen Medien als möglicher Assistent von Honduras' Nationaltrainer, dem Kolumbianer Jorge Luis Pinto, ins Gespräch gebracht. Er habe nichts zu verbergen und werde sich der Situation stellen, sagte Rincon in einer vom Radiosender RCN verbreiteten Mitteilung.

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